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CD-Projekt 2004

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Das Salzburger Klaviertrio hat im Frühjahr 2004 das Trio in a-moll des australischen Komponisten Alfred Hill (1870-1960) im KulturSchloss Traun uraufgenommen.
Ermöglicht wurde diese Uraufnahme durch Allan Stiles. Im Rahmen seiner Tätigkeit als Musikwissenschaftler ist es ihm gelungen, das Werk von Alfred Hill zu rekonstruieren. Die Uraufführung erfolgte am 19. August 2004 auf Schloss Goldegg.
Außerdem auf der CD des Salzburger Klaviertrios zu hören: Johannes Brahms, Klaviertrio Nr.1 in H-Dur op.8 (Spätfassung).
>> CD anhören & das Booklet lesen
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Medienspiegel
Media Review
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Auswahl
Selection
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SIMsKultur
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Dezember 2004 "Intim, solistisch, orchestral": Das Salzburger Klaviertrio im Magazin SIMsKultur
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Radio OE1, 12.11.04
Download mp3 (1,3 MB)
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Freitag, 12.11. 10.05 Uhr, Intrada: Das Salzburger Klaviertrio zu Gast auf Radio Österreich 1
Bericht: Wolfgang Danzmayr, ORF Landesstudio Salzburg / Moderation: Alfred Solder
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ABC Classic FM, 14.10.04
Download mp3 (920 KB)
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Donnerstag, 14.10. 7.30 Uhr, Australian Broadcasting Corporation, ABC Classic FM
Breakfast with Clive Robertson
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Radio OE1, 14.8.04
Download mp3 (980 KB)
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Samstag, 14.8. 10.00 Uhr, Salzburger Festspiele 2004.
Das Salzburger Klaviertrio zu Gast auf Radio Österreich 1
Moderation: Hannes Eichmann, ORF Landesstudio Salzburg
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Bezugsquellen
Where to get the CD
>> Copyright
>> Tantiemen / Royalties
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Distributionspartner
Distribution Partners
Australia
Stiles Music Publications
126 Narara Valley Drive
Narara
New South Wales
Australia 2250
Tel. +61 (0)2 / 4329 7823
E-mail: stilespm@optusnet.com.au
Austria
Mayrische Musikalienhandlung
Theatergasse
5020 Salzburg
Tel./Fax +43 (0)662 / 87 35 96
Öffnungszeiten / Open: Mo-Fr 9.00-18.00
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Audio-Tracks
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Folgende CD-Ausschnitte können Sie als mp3 herunterladen und anhören. Damit erklären Sie sich mit den Copyright-Bestimmungen einverstanden.
You can download and listen to the following clips from the CD (mp3). By doing so, you agree to keep intact all copyright notices.
Alfred Hill (1870-1960): Trio in a-moll | Trio in A Minor
Track 1 : I Allegro con brio (740 KB)
Track 2 : II Waiata Aroha (Maori Love Song) (900 KB)
Track 3 : III Allegro moderato (740 KB)
Johannes Brahms (1833-1897): Trio Nr.1 in H-Dur op.8 | Trio Nr.1 in B Major op.8
Track 4 : I Allegro con brio (1 MB)
Track 5 : II Scherzo : Allegro molto (770 KB)
Track 6 : III Adagio (780 KB)
Track 7 : IV Allegro (780 KB)
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>> Booklet (1,7 MB)
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Werkbeschreibungen
Essays
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> Werkbeschreibung Alfred Hill, Trio in a-moll
> Essay on Alfred Hill's Trio in A Minor
> Werkbeschreibung Johannes Brahms, Trio Nr.1 in H-Dur op.8
> Essay on Johannes Brahms' Trio Nr.1 in B Major op.8
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Alfred Hill (1870-1960)
Trio in a-moll
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Alfred Hill wurde in Australien geboren, emigrierte jedoch schon früh nach Neuseeland. 1887 begann er, am Königlichen Konservatorium der Musik zu Leipzig zu studieren. Als ausgezeichneter Geiger durfte er unter Carl Reinecke drei Jahre im berühmten Gewandhausorchester spielen. Solisten, die während dieser Zeit dort auftraten, waren unter anderem Joseph Joachim, Clara Schumann, Pablo de Sarasate und Eugene Ysaye. Als Gastdirigenten sind Max Bruch, Richard Strauss, Edvard Grieg, Pjotr Iljitsch Tschaikowski oder auch Johannes Brahms zu nennen. Über Letzteren schrieb Hill, dass er vermutlich einer der besten, wenn nicht sogar der allerbeste zeitgenössische Komponist sei.
1891 schloss Hill sein Studium mit dem begehrten Helbig-Preis ab, kurz darauf wurden einige seiner Werke von Breitkopf & Härtel in Leipzig verlegt. Nach seiner Rückkehr nach Neuseeland verfolgte er wie später auch in Australien eine Karriere als Komponist, Dirigent und Lehrer. Jahrelang galt er als höchst einflussreicher Kompositionslehrer des NSW Staatskonservatoriums. Als erster professioneller Komponist in Australien und Neuseeland mit einem Œuvre von Hunderten von Werken wurde er als “the grand old man of Australian music” bekannt.
Hills Trio in a-moll für Violine, Violoncello und Klavier entstand um 1896, jenem Jahr, in dem sein starkes Interesse für die Musik der Maoris nachdem er diese jahrelang gesammelt und erforscht hatte - zur Entstehung von “Hinemoa” führte. Das Werk, das damals begeistert aufgenommen wurde, basiert auf Melodien der Maoris und ist für Solisten, Chor und Orchester geschrieben. Das Hauptthema von “Hinemoa” , eine traurig klagende Melodie, erscheint sowohl im zweiten Satz des Klaviertrios als auch im Finale des ersten Streichquartetts, das etwa zur selben Zeit entstanden ist. Das Autograph des Klaviertrios existiert heute nicht mehr. Überliefert sind lediglich der Cellopart, heute Nationalbibliothek NSW in Sydney, und Hills adaptierte Version des Trios, Archiv der Nationalbibliothek von Canberra, die er einst als Grundlage für die Violinsonate Nr.3 in a-moll verwendete. Jene Manuskripte wurden vom Autor verwendet, um das Klaviertrio zu rekonstruieren. Das Werk schließt den Kreis des Œuvres Hills, das die spätromantische Tradition seiner Leipziger Studienzeit mit der Kultur der Eingeborenen Neuseelands verbindet.
© Allan Stiles, Sydney / New York, 2004
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Alfred Hill (1870-1960)
Trio in A Minor
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Alfred Hill, born in Australia but soon after migrating to New Zealand, commenced his studies in 1887 at the Koeniglichen Konservatorium der Musik zu Leipzig.
Being an excellent violinist, he was chosen to play for three years in the famous Gewandhaus Orchestra for which Carl Reinecke was the conductor. Among the leading musicians who appeared as soloists were Joseph Joachim, Clara Schumann, Pablo de Sarasate, and Eugene Ysaye, and visiting conductors were Max Bruch, Richard Strauss, Edvard Grieg, Pjotr Iljitsch Tchaikovsky, and Johannes Brahms, of whom Hill wrote that he was reckoned to be one of the finest, if not the finest, composers alive.
He graduated in 1891 with the coveted Helbig Prize and several of his works were printed by Breitkopf & Haertel in Leipzig soon after. On his return to New Zealand, and later in Australia, he pursued his career as a composer, conductor and teacher. He was a highly influential professor of composition at the NSW State Conservatorium of Music for decades. The first professional composer in the Antipodes with an output of hundreds of works, he became known as “the grand old man of Australian music.”
Hill's Trio in A Minor for Violin, Violoncello and Pianoforte was composed sometime after 1896 when his interest in collecting and arranging the music of the Maori people resulted in the composition of his first work based on their melodies, Hinemoa, an acclaimed work for soloists, chorus and orchestra. That has, as its principal theme, the plaintive melody used in the second movement of the trio. It is also a theme in the finale of Hill's String Quartet No.1, composed at about the same time. The original score of the trio is lost, all that remains being the part for cello (now at the State Library of NSW in Sydney) and Hill's adaptation of the trio to create his Sonata in A Minor (No.3) for violin and pianoforte (now at the National Library of Australia in Canberra).
The trio has been reconstructed by the author from these surviving manuscripts and is a fine addition to the repertoire, merging the late Romantic European traditions that influenced the composer in Leipzig with the culture of the indigenous people of New Zealand.
© Allan Stiles, Sydney / New York, 2004
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Johannes Brahms (1833-1897)
Trio Nr.1 in H-Dur op.8
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Die Erstfassung dieses frühen Kammermusikwerkes wurde im November 1854 von Breitkopf & Härtel herausgegeben. Aus finanziellen Gründen hatte Brahms damals der Veröffentlichung zugestimmt, ganz im Gegensatz zu zahlreichen anderen Werken seiner Frühzeit, die er aus übersteigerter Selbstkritik teilweise sogar eigenhändig vernichtete. Schon ein paar Tage später bereut er in einem Brief an Joseph Joachim, dass er das Trio zum Druck freigegeben hat:
„Das Trio hätte ich gern noch behalten, da ich jedenfalls später daran geändert hätte...”
Die Tatsache, dass Brahms die Originalversion des Trios mit „Kreisler junior“ signiert hatte, unterstützt eine Theorie, die besagt, dass sich der junge Brahms stark mit Johannes Kreisler, dem wahnsinnigen Kapellmeister aus E.T.A. Hoffmanns Roman „Lebensansichten des Katers Murr“ identifizierte. So wie diese fiktive Gestalt kämpfte auch Brahms mit seiner außerordentlichen Leidenschaft für Musik und der Berufsrealität des Alltags. Die ungestüme und manchmal etwas brüchige Kompositionsweise der Erstfassung von op.8 verdeutlicht dem Zuhörer diese Theorien und den inneren Kampf von Brahms. 1854 stellte er das Klaviertrio bei einem Hauskonzert seiner engen Freundin Clara Schumann vor. Jene schrieb:
„Später spielte Johannes noch sein Trio, dem ich nichts wünschte als einen anderen ersten Satz, denn ich kann mich mit diesem nicht befreunden.“
Schon im Jahre 1856 weigerte sich Brahms, op.8 noch einmal in der Öffentlichkeit zu spielen. Erst 1880, als Simrock, ein führender deutscher Musikverlag, eine Neuauflage sämtlicher Werke Brahms’ herauszubringen plante, ergriff er die Gelegenheit und begann, sich abermals mit dem Werk zu beschäftigen.
Im Sommer 1889, den er in der kaiserlichen Sommerresidenz Bad Ischl verbrachte, arbeitete er eifrig an der neuen Version und verbesserte alte Fehler seiner Jugend mit dem Können und der Erfahrung, die er sich in der Zwischenzeit angeeignet hatte. Die Premiere des neu komponierten/revidierten Trios fand 1890 mit Brahms selbst am Klavier in Budapest statt. In einem Brief an Clara schrieb er:
„Ich habe mein H-Dur-Trio noch einmal geschrieben und kann es op.108 statt op.8 nennen...“
© Angelika Schopper, Salzburg, 2004
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Johannes Brahms (1833-1897)
Trio Nr.1 in B Major op.8
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The first version of this early chamber music work was published by Breitkopf & Härtel in November 1854. Due to financial reasons Brahms had agreed upon the release as opposed to several other early works, which he partly destroyed as a result of his excessive self-criticism. A few days after the release Brahms expressed regret in a letter to the famous violinist Joseph Joachim that he had turned in the Trio for print:
„I would have liked to keep the Trio because I surely would have worked on it later...”
The fact that Brahms had signed the original version of op.8 with "Kreisler jun." seems to correspond with the theory that part of his young personality identified very much with Johannes Kreisler, the frantic director of music who appears in E.T.A. Hoffmann's "Lebensansichten des Katers Murr”. Just like him, Brahms struggled between his extraordinary sensitivity to art and music and the reality of daily life. The impetuous and sometimes rough way the original version of op.8 is written seems to reveal these cryptic theories to the listener.
At a private concert in 1854 he himself introduced the Piano Trio to his close friend Clara Schumann who wrote:
“Later on Johannes played his Trio, which I wished nothing else but a different first movement because I can not get accustomed to it.”
Already in 1856 Brahms started refusing to perform the piece in public and many years went by without the Trio being touched. Finally in 1880 when Simrock, a major music publisher in Germany, planned to publish a revised edition of the complete works of Brahms, he took the chance and started to rewrite the Trio.
During the summer of 1889, which Brahms spent in Bad Ischl, summer residency of the Austrian Emperor, he intensively worked on the new version and revised old mistakes of his youth with the ease of an experienced master.
Finally in 1890 the premiere of the rewritten Trio took place in Budapest with Brahms himself on the piano, who wrote in a letter to Clara:
“I have rewritten the B Major Trio and can call it op.108 instead of op.8...”
© Angelika Schopper, Salzburg, 2004
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Tantiemen
Royalties
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Öffentliche Ausstrahlung/Sendung dieser CD: Tantiemen sind direkt an das Salzburger Klaviertrio zu zahlen
Public performance/radio broadcast of this CD: Performance royalties are payable directly to, the Salzburg Piano Trio
Name: Moldaschl, Schopper, Stiles
Bank: Raiffeisenverband Salzburg | BLZ / Bank Code: 35094
Kontonummer / Account Number: 94.112.984
IBAN: AT40 3509 4000 9411 2984
BIC: RVSAAT2S (SWIFT)
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